Bandscheibenvorfall

Der klassische Bandscheibenvorfall ist gekennzeichnet durch starke Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in das Bein (Ischialgie). Im schlimmsten Fall treten Lähmungen der Beinmuskulatur auf. Ursache des Bandscheibenvorfalls ist meist ein Einriss im äusseren Faserring der Bandscheibe, der ein Austreten des gallerartigen Materials in Richtung Rückenmarkskanal ermöglicht. Hierdurch wird der Nerv gequetscht, es entsteht eine starke Schwellung und somit Schmerzen! In der Folge entstehen meist unangenehme muskuläre Verspannungen.

Therapie des Bandscheibenvorfalls:

Die Therapie des Bandscheibenvorfalls
verfolgt vornehmlich 3 Ziele:

1. Abschwellen des Nerven
2. Reduzierung des ausgetreteten Bandscheibengewebes
3. Verringerung der Muskelspannung 

Um dies zu erreichen, sollte man also so nahe als möglich an den betroffenen Nerv bzw. die Bandscheibe schmerzlindernde und abschwellende Substanzen, unter anderem auch mit Kochsalz, injizieren. Damit dies millimetergenau und exakt geschieht, verfügt unsere Praxis über einen sogenannten Bildwandler. Mit diesem können wir die Wirbelsäule unter geringstmöglicher Strahlenbelastung(niedriger als CT) durchleuchten und so exakt an den Ort des Problems injizieren. Diese Technik führe ich seit 10 Jahren durch und bislang sind keine Komplikationen aufgetreten, im Sinne von Infektionen oder bleibende Nervenschädigungen! In dieser Technik lassen sich ca. 98% der Bandscheibenvorfälle konservativ, also ohne Operation therapieren! Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass die Injektion kaum Schmerzen verursacht. Bis auf ein leichtes Brennen von der lokalen Betäubung und ab und an ein leichtes Ziehen im betroffenen Bein verspürt der Patient kaum Schmerzen.

 

Die Spinalkanalstenose

Früher war dieser Begriff weitgehend unbekannt aber mit der zunehmend älter werdenden Bevölkerung, wird auch diese Diagnose immer häufiger gestellt. Nicht zuletzt helfen die feineren diagnostischen Verfahren wie CT und MRT bei der Diagnosefindung. Grundsätzlich handelt es sich bei der Spinalkanalstenose um eine Einengung des Rückenmarkkanals und ein dadurch bedingtes Abdrücken der darin befindlichen Nerven. Ursache ist häufig ein altersbedingtes Wirbelgleiten, d.h. die Wirbel stehen nicht mehr korrekt aufeinander.
Durch diese Instabilität kommt es zu Entzündungen an den kleinen Wirbelgelenken, und im Spinalkanal. Dies äussert sich typischerweise durch Schmerzen beim Laufen mit Ausstrahlung in oft beide Beine. Häufig finden sich die Schmerzen auch bei längerem Stehen.
Therapeutisch wird versucht, die im Spinalkanal vorhandene Schwellung gezielt zu beseitigen. Dies wird durch bildwandlergesteuerte Injektionen im betroffenen Wirbelsäulenabschnitt erreicht. Dadurch wird Schmerzlinderung bis Schmerzfreiheit erzielt, wenn die Einengung eher weichteilbedingt ist. Langfristig wird versucht, die Rücken-und Bauchmuskulatur zu kräftigen und somit eine Stabilisierung zu erwirken.
Früher war dieser Begriff weitgehend unbekannt aber mit der zunehmend älter werdenden Bevölkerung, wird auch diese Diagnose immer häufiger gestellt. Nicht zuletzt helfen die feineren diagnostischen Verfahren wie CT und MRT bei der Diagnosefindung. Grundsätzlich handelt es sich bei der Spinalkanalstenose um eine Einengung des Rückenmarkkanals und ein dadurch bedingtes Abdrücken der darin befindlichen Nerven. Ursache ist häufig ein altersbedingtes Wirbelgleiten, d.h. die Wirbel stehen nicht mehr korrekt aufeinander.
Durch diese Instabilität kommt es zu Entzündungen an den kleinen Wirbelgelenken, und im Spinalkanal. Dies äussert sich typischerweise durch Schmerzen beim Laufen mit Ausstrahlung in oft beide Beine. Häufig finden sich die Schmerzen auch bei längerem Stehen.Therapeutisch wird versucht, die im Spinalkanal vorhandene Schwellung gezielt zu beseitigen. Dies wird durch bildwandlergesteuerte Injektionen im betroffenen Wirbelsäulenabschnitt erreicht. Dadurch wird Schmerzlinderung bis Schmerzfreiheit erzielt, wenn die Einengung eher weichteilbedingt ist. Langfristig wird versucht, die Rücken-und Bauchmuskulatur zu kräftigen und somit eine Stabilisierung zu erwirken.