Der Ersatz des Hüftgelenkes ist seit den späten 60er Jahren eingeführt worden und hat sich in den Jahren zu einer standardisierten Therapie der Arthrose des Hüftgelenkes durchgesetzt.

Als Material wird hier für den Schaft und die Pfanne vorwiegend das Titan für die zementfreie Implantation eingesetzt. Auf den Schaft bzw. in die Pfanne wird dann ein Einsatz aus Keramik oder einem speziellen Kunststoff bzw. Metall eingesetzt. Neu ist der  Zugangsweg zum Hüftgelenk. Verwenden heute die meisten Operateure noch größere und auch muskelverletzende Schnitte so verwenden wir den sogenannten AMIS-Zugang bei dem mit einem kleinen Schnitt die Prothese ohne jegliche Verletzung eines Muskels sicher implantiert werden kann.

Die Vorteile sind neben dem geringeren Blutverlust, dem kürzeren Krankenhausaufenthalt vor allem in der schnelleren Rehabilitation zu finden. Wichtig sind aber eine akribische Planung, die heute am PC erfolgt und speziell angefertigte Instrumente. Spezielle Hauben helfen das Risiko einer Infektion deutlich zu senken.